Betrüger nutzen oft E-Mails, SMS oder Direktnachrichten in Apps, um dich dazu zu verleiten, ihnen deine persönlichen oder finanziellen Daten zu verraten. Dabei versuchen sie möglicherweise, Zugriff auf deine Passwörter, Kontonummern oder Sozialversicherungsnummern zu erhalten oder dich aufzufordern, ihnen Geld zu senden.
Das Trust & Safety-Team von Whatnot arbeitet zwar aktiv daran, Betrug zu verhindern, dennoch ist es wichtig, verdächtiges Verhalten zu erkennen, damit du dich davor schützen kannst.
Wenn du eine verdächtige Nachricht erhältst:
Klicke nicht auf irgendwelche Links und gib keine persönlichen oder finanziellen Daten preis.
Melde betrügerische E-Mails als Spam und lösche sie.
Melde verdächtige Konten oder Nachrichten direkt auf Whatnot.
Kontaktiere den Support, wenn du unsicher bist.
Im Folgenden findest du gängige Betrugsmaschen und Hinweise, wie du diese erkennen kannst.
Betrüger geben sich als Whatnot aus
Betrüger geben sich möglicherweise per E-Mail oder Direktnachricht als Mitarbeiter von Whatnot aus
Was du wissen solltest:
Alle echten E-Mails von Whatnot werden von der Domain @whatnot.com gesendet.
Whatnot wird dich niemals per E-Mail nach deinen Zahlungsdaten fragen.
Whatnot wird dich niemals auffordern, Prepaid-Karten zu senden oder Auszahlungen zu „aktivieren“.
Trinkgeld: Zu den von Whatnot stammenden E-Mail-Adressen gehören sellersupport@whatnot.com, trustandsafety@whatnot.com und [Name des Mitarbeiters]@whatnot.com.
Beispiele
Beispiel für eine betrügerische E-Mail:
„Dein Konto wurde eingeschränkt. Bitte kontaktiere uns unter supports.whatnot@onmail.com, um wieder Zugriff zu erhalten.
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Warum es sich hierbei um Betrug handelt:
Die E-Mail-Adresse endet nicht mit
@whatnot.com.
Beispiel einer betrügerischen Nachricht:
„Deine Zahlung wurde abgelehnt. Um deine Zahlung zu erhalten, musst du die Sofortauszahlung aktivieren. Schicke uns dafür deine Daten per E-Mail zu.“
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Warum es sich hierbei um Betrug handelt:
Whatnot verlangt für Auszahlungen keine E-Mail-Bestätigung.
Whatnot wird dich niemals per E-Mail nach deinen Zahlungsdaten fragen.
Beispiel einer betrügerischen Nachricht:
„Um deine Transaktion abzuschließen, antworte bitte mit deinen Kartendaten oder sende eine Prepaid-Geschenkkarte.“
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Warum es sich hierbei um Betrug handelt:
Whatnot wird niemals Zahlungsdetails oder Geschenkkarten per E-Mail oder Direktnachricht anfordern.
Betrüger geben falsche Anweisungen von „Whatnot“ weiter
Ein Betrüger könnte sich als Käufer ausgeben und behaupten, dass Whatnot ihm mitgeteilt habe, dass du wegen deines Kontos Maßnahmen ergreifen musst.
Was du wissen solltest:
Whatnot wird immer direkt mit dir kommunizieren, nicht über einen anderen Nutzer.
Du solltest niemals Konto- oder Zahlungsdetails an einen anderen Nutzer weitergeben.
Beispiel
Beispiel einer betrügerischen Nachricht:
„Whatnot hat mir mitgeteilt, dass deine Auszahlungseinstellungen aktualisiert werden müssen. Stelle mir deine Daten bereit, damit ich dir helfen kann, das Problem zu beheben.”
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Warum es sich hierbei um Betrug handelt:
Whatnot sendet keine Nachrichten über andere Nutzer.
Anfragen nach Konto- oder Zahlungsinformationen sind nicht legitim.
Vorgetäuschte Liebesbeziehung (Romance or Relationship Scam)
Betrüger bauen möglicherweise im Laufe der Zeit zunächst eine Beziehung auf und bitten dann um Geld oder persönliche Daten.
Was du wissen solltest:
Diese Betrugsmaschen entwickeln sich oft über Tage, Wochen oder noch länger.
Anfragen nach Geld, Krediten oder finanzieller Hilfe sind ein Warnsignal.
Beispiel
Beispiel einer betrügerischen Nachricht:
„Ich vertraue dir wirklich und wusste nicht, wen ich sonst fragen sollte–... könntest du mir mit einem kleinen Darlehen aushelfen? Ich zahle es dir bald zurück.“
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Warum es sich hierbei um Betrug handelt:
Anfragen nach Geld, nachdem zunächst Vertrauen aufgebaut wurde, sind eine gängige Betrugsmasche.
Betrügereien mit Giveaways
Betrüger behaupten möglicherweise, du hättest einen kostenlosen Artikel gewonnen, und fordern dich dann auf, Gebühren zu zahlen, um diesen zu erhalten.
Was du wissen solltest:
Bei legitimen Giveaways wird nicht per Direktnachricht eine Zahlung angefordert.
Sei vorsichtig bei Aufforderungen zur Zahlung von Versand-, Zoll- oder Bearbeitungsgebühren.
Beispiel
Beispiel einer betrügerischen Nachricht:
„Du hast einen kostenlosen Artikel gewonnen! Sende einfach 15 $ für den Versand, um dir deinen Preis zu sichern.“
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Warum es sich hierbei um Betrug handelt:
Du solltest für ein Giveaway nicht über eine Direktnachricht aufgefordert werden, eine Vorauszahlung zu leisten.
Betrüger geben sich als in Livestreams als Verkäufer aus
Ein Betrüger kann sich nach Verlassen eines Livestreams als echter Käufer ausgeben, indem er deinen Benutzernamen oder dein Profil kopiert.
Was du wissen solltest:
Überprüfe immer, ob du mit dem ursprünglichen Käufer interagierst und den Versand an ihn vornimmst.
Öffne niemals versiegelte Artikel oder ändere eine Bestellung aufgrund einer Chat-Nachricht oder Anfrage per Direktnachricht.
Alle Transaktionen dürfen ausschließlich über die Whatnot-Live-Show oder den Marktplatz erfolgen, nicht über DMs oder Dritte.
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- Elektronik auf Whatnot – Best Practices
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